„Mobilitätsgewohnheiten überprüfen“

Kirchen laden wieder zum Autofasten ein

Gruppe Autofasten (c) dr
Mi, 10. Okt 2018
Nicole Gabor
Die dramatischen Folgen des Klimawandels sind überall immer mehr spürbar: Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenheit, die Gletscher schmelzen, Wüsten breiten sich aus. Um das Klima zu schützen, kann jede und jeder einen Beitrag dazu leisten.

Wer sein Auto stehen lässt und beispielsweise mit dem Bus oder der Bahn zur Arbeit fährt, erspart der Atmosphäre klimaschädliche Abgase.  Deshalb laden evangelische Landeskirchen und katholische Bistümer in Deutschland und Luxemburg auch in diesem Jahr wieder dazu ein, während der Fastenzeit vom 6. März bis zum 20. April die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken.

Im Aufruf der Kirchen heißt es unter anderem: „Überdenken Sie in der Fastenzeit den eigenen Lebensstil, um das Leben bewusster zu gestalten. Leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Gestalten Sie für unsere Kinder eine lebenswerte Zukunft.“

Ziel der Aktion Autofasten, die zum 22. Mal stattfindet,  ist es, das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren. Die Teilnehmenden.  versuchen stattdessen mit dem Bus, der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein, oder ein Auto mit vielen anderen zu teilen. Wie lange und in welchem Umfang jeder mitmacht, entscheiden die Teilnehmenden selbst. Kooperationspartner der Aktion sind Verkehrsverbünde, die verbilligte Fastentickest oder Frei-Tickets zur Verfügung stellen, sowie Fahrradverleiher  oder CarSharing-Firmen, die Sonderkonditionen anbieten.  Umweltverbände wie der NABU und der BUND, sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) unterstützen Autofasten.

An der Aktion Autofasten haben sich in den letzten Jahren mehr als 25.000 Frauen und Männer beteiligt. 

Die Anmeldung ist ab Anfang Februar möglich.