Klimaschutz kann jeder leisten

Aktion Autofasten im Bistum Aachen ruft dazu auf, das eigene Mobilitätsverhalten zu verändern

Eröffnung Aktion Autofasten (c) Thomas Hohenschue
Mi 10. Feb 2016
Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen
Aktion Autofasten im Bistum Aachen ruft dazu auf, das eigene Mobilitätsverhalten zu verändern
Eröffnung Aktion Autofasten (c) Thomas Hohenschue

Ist seit der großen Konferenz in Paris alles in Butter mit dem Klimaschutz? Nein, sagt der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen und ruft zur Aktion Autofasten auf. Die Menschen zwischen Aachen und Krefeld sind eingeladen, vom 20. Februar bis 20. März ihr Auto stehen zu lassen oder zumindest ernsthaft Alternativen für sich zu prüfen.

„Wir sind nicht alleine auf dieser Welt", begründet Vorsitzender Lutz Braunöhler. Millionen Menschen litten unter den Folgen unseres westlichen Lebensstils. Neben Armut sei auch der Klimawandel eine wesentliche Fluchtursache, setzte Braunöhler hinzu. Den Verkehr umweltfreundlicher zu gestalten, sei wichtig, denn bisher heize er dem Klima im wörtlichen Sinne ein.

„Wir müssen die Energiewende als Mobilitätswende mitdenken", bekräftigte Lars Schulze-Beusingsen von der EnergieAgentur.NRW bei der Auftaktpressekonferenz in Aachen. Die Aktion Autofasten helfe, Akzeptanz zu schaffen, indem sie Berührungspunkte mit neuen Technologien organisiere und wertvolle Denkanstöße für das persönliche Mobilitätsverhalten gebe.

Auch bei der 7. Neuauflage hat der Diözesanrat eine Menge Kooperationspartner an seiner Seite. Verkehrsverbünde, gemeinnützige Vereine, Forschungsinstitute und Firmen unterstützen mit ihren Kompetenzen, Kontakten, Produkten und Diensten die Aktion. Sie verstehen sich als Mosaiksteine einer Mitmachaktion, die immer mehr Zuspruch im Bistum Aachen findet.

Mehr zur Aktion, ihren Angeboten und Veranstaltungen sowie den Möglichkeiten, sich einzubringen, im Internet unter www.autofasten-im-bistum-aachen.de .

Eröffnung Aktion Autofasten (c) Thomas Hohenschue