Autofasten mal ganz praktisch

Tipps für einen bewussten Umgang mit der Mobilität

Parkhaus (c) www.pixabay.com
Do 15. Feb 2018
KirchenZeitung Aachen
Im Rahmen der Aktion Autofasten ruft der Diözesanrat der Katholiken Gruppen, Familien, Einzelpersonen, Schulklassen und Vereine auf, während der Fastenzeit Auto-Kilometer zu sparen. Jeder Auto-Kilometer, der nicht gefahren wird, spart CO2 und schont somit die Umwelt.

Im Internet kann man sich zu dieser Aktion anmelden, unter www.autofasten-im-bistum-aachen.de. Dort gibt es auch Informationen zu begleitenden Veranstaltungen und außerdem
viele interessante Tipps – wie die folgenden, die wir beispielhaft zitieren.

Auto einfach stehen lassen.

Ganz konsequent wäre natürlich, das Auto während der Fastenzeit gar nicht zu nutzen – also Autoschlüssel wegschließen, sich den Alternativen zu Fuß, Rad, Bus und Bahn zuwenden und schauen, was geht.

Zweitwagen stehen lassen.

Viele Haushalte besitzen mehrere Pkw – da könnte Fasten darin bestehen, dass Sie den Zweitwagen für einige Zeit stilllegen. Eine Person kann fahren, die andere fährt vielleicht mit
oder legt einen Teil des Weges oder Wege zu anderen Zielen mit Bus und Bahn zurück. Wenn Sie eine übertragbare Monatskarte gekauft haben, könnten Sie sich abwechseln.

Freizeit ohne Auto planen.

Warum muss man für den Ausflug am Wochenende mit dem Auto unterwegs sein, am Ende noch mit den Fahrrädern oben auf dem Dach, weil man mal raus „ins Grüne“ will? Warum nicht gleich mit den Rädern losfahren? Viele interessante Ziele sind zudem auch mit Bus und Bahn gut ereichbar.

Kleine Strecken ohne Auto.

Viele heutige Autofahrten sind nach wenigen hundert Metern oder einigen Kilometern schon wieder beendet und könnten genauso gut zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden.
Warum nicht damit anfangen?

Mobil mit Elektrorad.

Elektrisches Radfahren macht Spaß, hält fit und trägt zum Umweltschutz bei. Dennoch gilt es, einige Grundregeln zu beachten, um gut und sicher am Ziel anzukommen. Denn obwohl sie sich äußerlich kaum unterscheiden, haben Fahrrad und Pedelec teils recht unterschiedliche Fahreigenschaften.

Richtige Fahrweise.

Man kann auch bei der Fahrweise fasten. So steigt der Spritverbrauch mit steigender Geschwindigkeit deutlich an. Sie können folgende Hinweise zum Spritsparen beachten: kein  unnötiges Gewicht mit transportieren, mit dem empfohlenen Reifendruck fahren, frühzeitig in höhere Gänge schalten, möglichst konstant und vorausschauend fahren.

Muss es immer die Limousine sein?

Fasten kann man auch bei der Entscheidung, was es denn für ein Auto sein soll – die große Limousine mit hohem Spritverbrauch oder ein sparsamer Flitzer, der einen aber auch überall hinbringt? Der taugt dann vielleicht nicht für den Transport von großen Gegenständen, aber die Frage wäre ja: Wie oft machen Sie das eigentlich? Und macht es Sinn, für wenige
Fahrten im Jahr ein großes Fahrzeug vorzuhalten, das dann immer mehr Sprit verbraucht, als eigentlich notwendig wäre?

Mehr Informationen erhalten Sie beim Autofasten-Kooperationspartner „Verkehrsclub Deutschland“ unter www.vcd.org.